Ich stelle 
mich vor

Mein eigener beruflicher Weg hat mich über die Kinesiologie zur MET-Klopftherapie geführt – und dabei meine Sicht auf Angst, Gefühle und Veränderung grundlegend geprägt.

Kinesiologie 2017 - 2022

Kinesiologie

2017 schloss ich die Ausbildung zur dipl. holistischen Kinesiologin ab und eröffnete meine eigene Praxis in Lachen SZ.

Bereits ein Jahr später begann ich, Kinesiologie an der APAMED Fachschule in Jona zu unterrichten und begleitete von 2018 bis 2022 zusätzlich Absolventinnen während ihres einjährigen Praktikums bis zur Berufsreife.

In dieser Zeit arbeitete ich mit mehr als 250 Klientinnen und Klienten in rund 2'000 Therapiestunden, unterrichtete über 160 Absolventinnen und Absolventen und begleitete 22 Therapeutinnen im Mentorat.

Mit zunehmender Erfahrung merkte ich jedoch immer deutlicher, dass ich besonders bei tieferliegenden emotionalen und körperlichen Themen an Grenzen stiess. Ich wollte besser verstehen, was dahinterlag und wie sich die damit verbundenen Themen gezielter bearbeiten liessen. So begann ich, nach einer therapeutischen Arbeitsweise zu suchen, die mir genau das ermöglichte.

Krise

So stiess ich auf die Meridian-Energie-Technik (MET). Ich war überrascht und zugleich verblüfft, wie schnell sich mit der Verbindung aus Klopfen und gestalttherapeutischer Arbeit Themen verändern liessen, für die ich mit Kinesiologie zuvor oft viele Stunden gebraucht hatte. Diese Erfahrungen veränderten meinen Blick auf therapeutische Prozesse grundlegend.

Bereits nach etwa einem halben Jahr begann ich, mein bisheriges therapeutisches Verständnis zu hinterfragen. Bei eigenen Themen erlebte ich Veränderungen, die ich trotz wiederholter Arbeit mit Kinesiologie nicht erreicht hatte. Auch meine Arbeit mit Klientinnen und Klienten veränderte sich: Emotionale Zusammenhänge liessen sich für mich wesentlich gezielter erkennen und bearbeiten.

Das brachte mich in einen echten inneren Konflikt. Ich unterrichtete weiterhin Kinesiologie und sollte Wissen und Techniken vermitteln, hinter denen ich zunehmend nicht mehr vollständig stehen konnte.

Neuausrichtung

Für mich wurde klar, dass ich diesen Widerspruch nicht dauerhaft übergehen konnte. Es liess sich mit meinen persönlichen und beruflichen Werten nicht vereinbaren, weiterhin eine Methode zu unterrichten und zu vertreten, hinter der ich selbst nicht mehr vollständig stand.

Ich entschied mich deshalb, 2022 aus der APAMED auszuscheiden und mich ganz der Meridian-Energie-Technik zuzuwenden. Ich richtete meine therapeutische Arbeit neu aus und vertiefte mich zunehmend in MET, Gestalttherapie, psychologische Zusammenhänge und die Arbeit mit emotionalen Konflikten.

Dieser Schritt hatte auch Konsequenzen: Ich verlor viele Klientinnen und Klienten, was meinem Selbstbewusstsein stark zusetzte. Dennoch hielt ich an meiner Entscheidung fest. Die Veränderungen, die ich bei mir selbst erlebte, bestärkten mich darin, diesen Weg weiterzugehen.

Was als Suche nach einer wirksameren Ergänzung zur Kinesiologie begonnen hatte, wurde so zu einer grundlegenden beruflichen Neuausrichtung – und zur Basis meiner heutigen therapeutischen Arbeit.

Meridian-Energie-Technik (MET)
2020 - heute

Von 2020 bis 2021 absolvierte ich die Grundausbildung in der Meridian-Energie-Technik (MET). Seither vertiefe ich meine Arbeit kontinuierlich in den MET-Mastertrainings bei Rainer Franke und Regina Franke. Im Mittelpunkt steht die konsequente Bearbeitung eigener Themen. Sie bildet für mich die Grundlage, um psychologische Zusammenhänge und Kontaktunterbrechungen überhaupt erst wahrzunehmen und zu verstehen und gestalttherapeutische Ansätze in der Folge anwenden zu können.

Diese Jahre haben mich persönlich sehr geprägt. Ich habe konsequent an meinen eigenen Themen gearbeitet – alleine, mit Kolleginnen und im Mastertraining. Dabei setzte ich mich zunehmend mit meiner frühkindlichen Situation im Elternhaus und den Beziehungserfahrungen mit meinen Eltern auseinander. Ich erkannte immer deutlicher, wie sehr diese frühen Erfahrungen mein Erleben und Verhalten bis in die Gegenwart geprägt hatten – und wie ich unbewusst immer wieder Situationen schuf, in denen sich alte Beziehungsmuster und Konflikte aus meiner Kindheit reinszenierten. Das wirkte sich entsprechend auf meine Beziehung, meine Gesundheit und in der Folge auch auf meine finanzielle Situation aus.

Heute habe ich mir ein Leben aufgebaut, das sich für mich stabil und sicher anfühlt. Ich bin glücklich in meiner Beziehung – nicht, weil sie zufällig funktioniert, sondern weil ich heute weiss, worauf ich achten muss. Ich habe gelernt wahrzunehmen, was zwischen uns geschieht, Gefühle und Konflikte anzusprechen und früh zu reagieren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

Mit meiner Neuausrichtung baute ich auch meine therapeutische Praxis nochmals neu auf – seit Mitte 2026 vollständig online. Dieser Neuanfang war nicht immer leicht und ich habe zwischendurch durchaus gehadert. Heute weiss ich, dass sich dieser Weg gelohnt hat und ich ein sicheres Fundament unter meinen Füssen habe.

MET ist für mich deshalb weit mehr als eine therapeutische Technik. Sie ist zu einer Haltung geworden: genau hinsehen, Gefühle ernst nehmen, den eigenen Anteil erkennen und Verantwortung für das eigene Leben übernehmen.

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